Ich finde die Idee von Lernen durch Lehren ziemlich spannend, aber auch schwer zu fassen. Ist das jetzt ein Konzept, eine Methode, ein Unterrichtsprinzip oder vielleicht doch eher eine Lebenseinstellung (die man als Lehrer haben könnte bzw. sollte)?
Lernen durch Lehren als Lebenseinstellung: Wenn ich Schüler (bzw. Studenten) unterrichte versuche ich möglichst viel über die herauszufinden (also über sie zu lernen) außerdem kann ich jede Menge von denen Lernen (die haben oft gute Ideen, spannende Gedanken…) Vielleicht am wichtigsten ich kann dabei auch jede Menge über mich lernen, über meine Stärken, Schwächen, Ticks,
Schüler sind ja sehr oft beschäftigt mich als Lehrer zu spiegeln. Vielleicht muss es ja beim Lernen durch Lehren gar nicht darum gehen so viel über einen bestimmten Inhalt zu lernen sondern sich als Person weiterzuentwickeln. Wenn ich all diese Lernerfahrungen durch Lehren mache, können meine Schüler (Studierenden) sie vielleicht auch machen, wenn ich ihnen die Möglichkeit dazu gebe.

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Hello world!

26. Januar 2009

Das ist mein erster Blog .

Ich möchte hier über das Lehrersein philosophieren, in der Schule und an der Hochschule. Viele Fragen bewegen mich. Euch auch?

  • Was ist/wäre für mich ein guter (Mathe-)Unterricht?
  • Was erzählen Studierende über ihre (guten) Matheunterrichtserfahrungen?
  • Wo begegnet uns Mathematik? Wo begegnet Kindern Mathematik?
  • Müssen Kinder schon vor der Schule für Mathematik begeistert werden, oder sind sie es sowieso?
  • Wie(so) gelingt es in der Schule (nicht) die Begeisterung zu erhalten?
  • Was sollten Kinder schon vor der Schule mathematisch drauf haben? -Wie finde ich das raus? – Muss ich es fördern oder kommt es von alleine?
  • Sollen alle Kinder am Ende des Mathematikunterrichts einen Mindeststand gelernt haben? – Wie kann ich die Schüler ggf. dorthin bringen?
  • Wie kann ich besonders begabten Kindern (Studierenden) gerecht werden?